Letras
[Männliche Stimme]
Strophe 1
Bruno stellte Preisfragen
zwischen Rauch und Kerzenlicht,
Barry Ryan aus den Siebzigern –
doch die Antwort fand ich nicht.
„Die Zeit macht nur vor dem Teufel halt“
kam mir endlich in den Sinn,
doch Ludmilla stand schon lächelnd da,
und ich ließ sie lieber gewinn’n.
Ich brachte ihr das Freigetränk,
unsre Augen trafen sich leicht,
und plötzlich war das Yesterday
mehr als nur ein Ort vielleicht.
Mit Ulrike an ihrer Seite,
zwei Frauen voller Witz und Glanz,
und ich mitten in Geschichten,
zwischen Charme und Übermut und Tanz.
Refrain
Wir waren Vögel dieser Nächte,
unter Neon, Rauch und Klang,
suchten Wärme, suchten Leben,
suchten irgendwen zum Fang.
Und wir lachten bis zum Morgen,
als wär Einsamkeit besiegt,
doch die Wahrheit hinter Herzen
hat sich leise angeschmiegt.
Strophe 2
Zwei Wohnungen im selben Haus,
zwei Nester auf demselben Ast,
zwei Frauen mit zu viel Erfahrung,
mit Geschichten voller Last.
Und ich war nicht mehr alleine,
wenn das Yesterday erwachte,
weil aus Fremden langsam Freunde wurden,
mit denen man die Nächte machte.
Zum Muttertag die roten Rosen,
kurz nach Mitternacht verschenkt,
und ich sah in ihren Augen,
wie ein kleines Glück aufblinkt.
Später dann auf der Vogelstang,
Brunch und Kaffee, Brot und Zeit,
und ich fühlte mich zum ersten Mal
verloren nicht in Einsamkeit.
Refrain
Wir waren Vögel dieser Nächte,
unter Neon, Rauch und Klang,
suchten Wärme, suchten Leben,
suchten irgendwen zum Fang.
Und wir lachten bis zum Morgen,
als wär Einsamkeit besiegt,
doch die Wahrheit hinter Herzen
hat sich leise angeschmiegt.
Bridge
Ulrike sprach in halben Sätzen,
zwischen Tanzkurs und Verstehn,
und ich wusste längst, sie hoffte,
dass weiter wir zusammengehn.
Gefühle doch kann man nicht zwingen,
nicht berechnen, nicht befiehln,
denn manchmal bleibt ein Mensch ein Wunder –
und trotzdem bleibt das Feuer kühl.
Strophe 3
Vielleicht war sie genau die Frau,
die immer ich gesucht mir hab,
selbstbewusst und voller Wärme,
mit Humor und starkem Schlag.
Doch mein Herz blieb still und leise,
während ihres lauter schlug,
und ich lernt: selbst die schönste Nächte
sind nicht immer schon genug.
Final-Refrain
Wir waren Vögel dieser Nächte,
zwischen Sehnsucht und Musik,
zwischen kleinen roten Rosen
und dem alten Kneipenlicht.
Und wenn auch zündete kein Funke,
bleibt doch etwas tief zurück:
Manche Menschen werden Freunde –
und das ist oftmals auch schon Glück.
Estilo de Música
Pop, Dreamy, Inspirational, Male Vocals, Saxophone, Groovy